Kindern die Welt begreiflich und erlebbar zu machen ist eines der wichtigsten Anliegen der Bauspielplatzarbeit. Dies wird auch mit Schulen und Stadtteileinrichtungen umgesetzt.
In den Vormittagsstunden ist der Bauspielplatz für Schulklassengeöffnet. Nach Absprache können Kooperationspartner das Gelände des Bauspielplatzes nutzen. Kinder lernen dadurch neue Freizeitmöglichkeiten im Stadtteil kennen. Viele besuchen daraufhin auch auf eigene Faust den Bauspielplatz.
Die Einführung der Ganztagsschule wird die Praxis in der Kinder- und Jugendarbeit grundlegend verändern. Wie Dr. Herbert Wiedermann (Freie und Hansestadt Hamburg, BSF, Bildung als Chance und Herausforderung für die Jugendhilfe
, 2005) feststellt geht es heute nicht mehr um das "Ob", sondern um das "Wie" der Kooperation von Schule und Jugendhilfe.
Gemeinsam mit anderen Bauspielplätzen entwickelten wir 2004 Standards für eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Bei der Kooperation mit anderen Trägern und der Schule wird eine Partnerschaft auf Augenhöhe erwartet. Die Einschätzungen über Bedarfe, Ziele, Inhalte und die Angebotsgestaltung sollten gemeinsam entwickelt und abgestimmt werden.
Wir sehen die wesentlichen Vorteile einer Kooperation darin:
- Neue Zugänge zu Kindern schaffen durch die Zusammenarbeit mit Einrichtung, die andere Aufgabenstellungen oder Arbeitsweisen haben.
- Die Lebenswelten der Kinder besser verstehen und den Blickwinkel auf Kinder erweitern durch neue Erfahrungen mit ihnen.
- Ideen austauschen und neue Ideen entwickeln.
- Neue Projektangebote ausprobieren, Horizonte erweitern und die übliche Angebotspalette erweitern.
- Gegenseitige Ressourcennutzung: Gelände, Räume, Material und mehr.
- Vernetzung im Sozialraum lebendig werden zu lassen. KooperationspartnerInnen schätzen auch den Freiraum auf Bauspielplätzen und das besondere Angebot.
Rahmenbedingungen einer möglichen Kooperation werden zur Zeit von einigen Wohlfahrtsverbänden, dem Verband für Kinder- und Jugendarbeit und dem Landesjugendring Hamburg sowie mit der Behörde in Hamburg entwickelt. Weitere Informationen können gerne unter oben genannter Kontaktadresse auf dem Bauspielplatz Tweeltenmoor in Form eines Flyers erfragt werden.













